KLIMASTABILITÄT

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STEHVERMÖGEN ZEIGEN – IN JEDER SITUATION
Der organische Werkstoff Holz reagiert auf Feuchtigkeit und Temperaturunterschiede sehr sensibel. So ist eine Verformung von Türen fast immer auf das unterschiedliche Klima auf den beiden Türseiten zurückzuführen. Die Tür lässt sich dann schlechter öffnen und schließen, Funktionen wie Wärme- und Schalldämmung sind wesentlich herabgesetzt. Je nach Einbauort, vorherrschender Luftfeuchte und Tempertaturschwankungen sollten Türen deshalb Klimaklasse 1 bis 3 erfüllen. Diese bestimmt bei Klimadifferenzen die Standfestigkeit des Türblattes.
KLIMAKLASSEN UND BEANSPRUCHUNGSGRUPPEN
Bei den klimatischen Belastungen der Innentüren unterscheidet man nach geringem, mittlerem und hohem 
Differenzklima: den Klimaklassen I, II und III. Die Verformungsobergrenze ist in den Güte- und Prüfbestimmungen mit etwa 4 mm festgelegt.
Neben der klimatischen Stabilität stellt die mechanische Beanspruchung auch ein wichtiges Kriterium bei der Türenwahl dar. Je nach Höhe der zu erwartenden mechanischen Belastung, werden Türen den Beanspruchungsgruppen N (normal), M (mittel), S (stark) und E (extrem) zugeordnet.
DARAUF SOLLTEN SIE ACHTEN:
Mit dem Einsatz einer Tür in Klimaklasse II oder III wirken Sie nicht nur aktiv einem Verzug des Türelements entgegen, sondern sparen darüber hinaus auch Energie. Ein Schallschutzelement erreicht einen U-Wert von bis zu 1,7 W/m2K und steigert damit die Gesamtenergieeffizienz der Wohnung bzw. des Hauses.
Was ist der U-WERT?
Der U-Wert (auch Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wieviel Wärme pro Stunde, pro m² Türfläche, einer bestimmten Dicke hindurchgeht: Der U-Wert ist somit ein Verlustwert. Je kleiner der U-Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmung.