SCHALLSCHUTZ

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DAS ZUHAUSE IN RUHE GENIESSEN:
Schall wird von Menschen, Autos, Maschinen usw. in Form von Schallwellen erzeugt, die sich über die Luft ausbreiten – das nennt man Luftschall. Ab 10 Dezibel (dB) wird der Schalldruck vom Gehör wahrgenommen, zwischen 40 und 50 dB entspricht er bspw. der Geräuschquelle einer ruhigen Wohnstraße und ab 100 dB wird der Schalldruck als schmerzhaft empfunden. Der Luftschall gelangt dabei in erster Linie über Decken, Wände, Türen und Fenster in 
die Räume.
Schallschutz zur Abschottung von Lärm und zur Wahrung der Diskretion nach außen zählt zu den häufigsten und damit wichtigsten Ausstattungsmerkmalen eines Türelements. Nach der DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) werden folgende Messgrößen bei der Schalldämmung von Türen unterschieden:
Lärm gehört zu den unangenehmsten Belastungen unseres täglichen Lebens und gefährdet unsere Gesundheit. Auf Dauer kann Lärm die Konzentrationsfähigkeit und den Schlafrhythmus stören, außerdem Tinnitus und Herz-Kreislaufbeschwerden auslösen. Wenn auch Sie Ihren Wohnraum als Platz der Entspannung und des Wohlbefindens sehen, beugen Sie störenden Lärmeinflüssen vor.
SCHALLSCHUTZKLASSEN
Je nach örtlicher Gegebenheit werden die vier Schallschutzklassen SK1, SK2, SK3 und SK4 unterschieden.
Folgende Schallschutzklassen empfehlen wir für Wohnungseingangstüren:
  • Schallschutzklasse 2 bei Wohnungseingangstüren hinter denen sich direkt ein Wohnraum befindet 
 (z.B. Appartements).
  • Schallschutzklasse 1 bei Wohnungseingangstüren oder Zimmertüren (z.B. Arbeitszimmer) hinter denen sich erst ein Flur/Diele befindet.
DARAUF SOLLTEN SIE ACHTEN:
Der angegebene Schalldämmwert kann nur erreicht werden, wenn alle Einbau- und Montagehinweise beachtet werden:
  • Nur geprüfte Türelemente verwenden (Prüfzeugnis des Herstellers beachten).
  • Türelemente entsprechend den Vorgaben des Herstellers einbauen und einstellen (z.B. vollflächige Hinterfüllung der Zarge, korrektes Einstellen von Bodendichtung und Bändern).
  • Voraussetzungen im Gebäude (Wandanschlüsse, Schallschutz von Decken und Boden) und Schallnebenwege (Installationsdosen, Schalter, Lüftungskanäle, usw.) beachten.
  • Bei Teppichboden ist eine geeignete Bodenschiene einzusetzen.